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17.01.2015

Das eine Chili-Jahr endet und ein neues beginnt

Fast als letzte Aktivität im vergangenen Jahr habe ich die Orange Thai getrocknet und dann zerkleinert zur Verwendung als Chiliflocken.





Ja und dann ging es schon los mit der Vorbereitung der Samen für die nächste Aussaat.


Und nach etwa einer Woche zeigten sich die ersten Keimlinge, die sich aus der Erde kämpfen.



Auf dem letzten Bild ist ein haariger Rocoto zu sehen. Ich hoffe dieses Jahr wird besser für die Chilis und ich bekomme mal wieder Rocotos die am Stock abreifen.


08.12.2013

Sortenauswahl für 2014

Wie jedes Jahr werde ich auch diesmal überwiegend verschiedene Jalapenos (capsicum anuum) siehen. Anscheinend entstand der Name Jalapeño [xalaˈpeɲo] aus dem ursprünglichen Anbauort Xalapa in Veracruz, Mexico sagt jedenfalls wikipedia.



Diesmal sind in der Liste:
  1. Jalapeño Standard
    Die normale Standard-Jalapeño  reift rot ab und bekommt dabei eine leicht borkige Haut mit im Schnitt 17 Gramm je Beere.
     
  2. Early Jalapeño
    ist die
    Jalapeño-Sorte, die ich schon am längsten anbaue. Die Früchte reifen ebenfalls rot ab und sind dabei spitziger als die Standards, die Schärfe liegt etwas darunter.  Meine Earlys hatten letztes Jahr ein Durchschnittsgewicht von rund 10 Gramm je Beere.
     
  3. Purple Jalapeño
    Diese Sorte ist ebenfalls von Anfang an dabei. Die Pflanzen sind eher kleinwüchsig, tragen dabei aber recht gut. Die wunderschönen violetten Blüten und die Beeren die von Schwarz bis Violett zu einem intensiven Dunkelrot abreifen zeichnen diese Jalapeños aus. Aber auch der Geschmack des spitzigen, etwas kleineren Beeren ist bei mittlerer Schärfe nicht zu verachten. Das Durchschnittsgewicht lag bei 10 Gramm. Die Purple sind meistens die Ersten, die keimen und die sich auch als Keimlinge sehr gut entwickeln.
     
  4. Jalaro
    diese gelbe Sorte habe ich bestellt, nachdem sich die gelben NuMex Piñata 2012 nicht gut gewachsen sind und auch wenig getragen haben.
    Die Beeren reifen über gelb nach orange ab mit einem durchschnittlichen Gewicht von 8 Gramm und tragen sehr sehr fleißig. Oft sind die vielen Beeren zu schwer für die Zweige.
     
  5. Jalapeño M (mexikanisch)
    An dieser Sorte hatte ich in der Saison 2012 viel Freude. Die Samen sind sehr gut gekeimt und die Jungpflanzen sind mitr kräftigen Stengeln überdurchschnittlich schnell gewachsen. Habe Die Beeren sind den Standard Jalapeño ähnlich allerdings noch einen Tick schärfer und bilden mehr Borke, was mir gut gefällt.
     
  6. Jalapeño Craigs Grande
    baue ich dieses Jahr zum zweiten Mal an, um große Früchte zum Füllen zu haben. Die Craigs Grande hat den typischen Jalapeño-Geschmack mit mittlerer Schärfe und produziert recht große Früchte mit rund 20 Gramm.
     
  7. Pimientos de Padrón
    baue ich das erste Mal an. Ich hoffe ich bekomme so viele Früchte, dass ich die leckere spanische Vorspeise / Tapa auch machen kann.
     
  8. "The Devils Answer"
    sind kleine längliche Chilis aus einer Züchtung eines Bekannten einer Freundin :-).
    Es ist angabegemäß eine Kreutzung aus
    Bhut Jolokia (capsicum chinense) und einer vietnamesichen Sorte. Die Beeren sind sehr aromatisch und sehr scharf, dabei steigert sich die Schärfe im Mund noch nach und nach. Ich hoffe es gelingt mir diese Kreuzung aus den Samen nachzuziehen. Bin jedenfalls sehr gespannt, was für Pflanzen und Beeren daraus werden.
     
  9. Lemon Drop
    darf auch 2014 nicht fehlen. Normalerweise wachsen die Pflanzen sehr schnell und werden sehr groß und stark verzweigt. Ich hoffe 2014 schaffe ich es wieder in einem Pott von etwa 15 Litern eine zwei Meter-Pflanze zu ziehen. Nach meiner Erfahrung mögen die Lemon Drops keinen Sonnenplatz sondern haben gerne auch zumindest an einem Teil des Tages Halbschatten. 
      
  10. Habañero
    diese capsicum chinense Sorte ziehe ich das vierte Jahr aus eigenen Samen. Zum Essen sind mir die hübschen Laternchen zu heftig. Aber als Grundlage für ein scharfes Öl kann ich auf die sehr scharfen Chilis nicht verzichten.

     
  11. Rocoto Manzano Amarillo
    An dieser capsicum pubescens hatte ich viel Freude. Die sehr saftigen gelben Äpfelchen mit den typischen schwarzen Samen sehen wirklich sehr schön aus. Die Schärfe fällt sehr unterschiedlich aus. Ich hatte Beeren, die fast ohne Schärfe waren und welche die an Habañeros heran kamen. Manchmal änderte sich auch die Schärfe innerhalb der selben Frucht. Die Pflanze wächst zunächst buschig und treibt dann kräftig mit langen Stengeln aus, die angebunden werden müssen. Je mehr Sonne die Rocotos bekamen, desto besser sind sie gewachsen und haben reichhaltiger getragen.
     
  12. Rocoto Turbo Pube
    sind eine für mich neue Rocoto-Sorte, die ebenfalls gelbe Früchte produziert. Der Samenhändler meines Vertrauens verspricht sehr scharfe dickwandige Früchte und einen sehr hohen Ertrag.

     
  13. Thai Orange hot
    Diese Thai-Chilli mit kleinen scharfen Beeren. hat mich in 2013 überzeugt und daher werde ich auch in 2014  diese capsicum annuum Sorte anbauen. Die Pflanze ist kleinblättrig und stark verzweigt und trägt sehr viele Beeren.


30.11.2013

Allerletzte Ernte 2013

Heute habe ich die letzten Thai Orange geerntet, die ich in der Wohnung an der Pflanze habe abreifen lassen.


Damit ist die Saison 2013 endgültig beendet. An meiner Erntemenge 4.599 Gramm im Vergleich zu 8.250 Gramm im letzten Jahr bei ähnlicher Anzahl Pflanzen,  wird deutlich dass 2013 wirklich nicht gut war. Beispielsweise brachten es die Rocotos, die im letzten Jahr reichlich getragen hatten, nur auf ganze 8 Beeren!


So genug geklagt, der Blick geht nach vorn und ich organisiere mich für das nächste Chilijahr. Die Samenbestellung ist raus und sollte demnächst eintreffen.

Eine liebe Kollegin hat mir außerdem eine kleine feine sehr scharfe Chili geschenkt und ich hoffe die Samen werden gut aufgehen.



27.12.2012

Keimlinge für 2013

Auch dieses Jahr habe ich Anfang Dezember die ersten Samen bei etwa 29 Grad in Salpeter - Kaliumnitrat eingeweicht und dann ausgesät.

Für die Keimung gehe ich nochmal 2 Grad runter und schon nach einer Woche waren die ersten Bögelchen zu entdecken.



Meine Keimquote ist dieses Jahr mit 68 % etwas schwach. Gerade die Purple Jalapeno und die Lemon Drop keimen diesmal schlecht, die beide in den Vorjahren sehr gut voran kamen.
 
Inzwischen sind die Keimlinge gut weitergewachsen und haben meist schon die ersten "echten" Blätter.



Ich werde wohl noch dieses Jahr die ersten Pflänzchen pikieren und die nächste Runde einweichen und aussäen.

08.11.2012

Das nächste Chili-Jahr kann kommen

Hurra meine Samenbestellung ist angekommen.



Auch 2013 werden die Jalapeños in der Überzahl sein. Diesmal will ich auch wieder TAM Jalapeños ziehen und erstmals die Conchos und die Craigs Grande anbauen.



Ganz bestimmt werden wieder die Lemon Drop und die Rocoto Amarillo dabei sein. Alles Weitere muss ich noch genauer planen.


08.01.2012

Sortenauswahl für 2012

Auch in 2012 werden die Jalapeños wieder in der Überzahl sein. Das kräftige Fruchtfleisch, die angenehme Schärfe und die Vielfalt bei den Farben machen sie zu meinen Favoriten.


Diesmal sind in der Liste:
  1. Jalapeño Standard
    sowohl mit eigenen ggf. nicht ganz sortenreinen Samen von einer Pflanze mit besonders großen Beeren als auch mit Samen vom Versender. Bisher ist das meine schärfste und ertragreichste Jalapeño-Sorte.
    Die Standard reift rot ab und bekommt dabei eine leicht borkige Haut. Letztes Jahr hatten die Beeren im Schnitt 17 Gramm. Von 2010 auf 2011 habe ich eine Pflanze mit gutem Erfolg überwintert.
     
  2. Early Jalapeño ist meine älteste Jalapeño-Sorte. Die Früchte reifen ebenfalls rot ab und sind dabei spitziger als die Standards, die Schärfe liegt etwas darunter.
    Anfangs hatte ich nicht ganz sortenreinen Samen vom Versender mit Beeren in unterschiedlicher Form und Qualität. Bei den "schwächeren" Varianten werden die Beeren der Early Jalapeño recht schnell weich und sind eher dünnwandig.
    Meine Earlys hatten letztes Jahr ein Durchschnittsgewicht von 16 Gramm. Ich konnte von der Saison 2009 auf 2010 eine Pflanze erfolgreich überwintern.
     
  3. Purple Jalapeño
    Diese Sorte ist ebenfalls von Anfang an dabei. Die Pflanzen sind eher kleinwüchsig, tragen dabei aber recht gut. Die wunderschönen violetten Blüten und die Beeren die von Schwarz bis Violett zu einem intensiven Dunkelrot abreifen machen diese Jalapeños zur Augenweide. Aber auch der Geschmack des spitzigen, etwas kleineren Beeren ist bei mittlerer Schärfe nicht zu verachten. Die Purple sind immer mit die ersten die keimen und die sich auch als Keimlinge sehr gut entwickeln. Das Durchschnittsgewicht lag bei 9 Gramm.
     
  4. NuMex Piñata Chili (Jalapeño ähnlich)
    diese Sorte habe ich letztes Jahr zum ersten Mal angebaut und bin begeistert. Die Beeren reifen über gelb nach orange bzw. hellrot ab. Meine Pflanze blieb eher klein und buschig und hat sich nur langsam entwickelt. Später hat sie sehr gut getragen und auch - wie meine anderen Jalapeños - einen zweiten Fruchtzyklus absolviert. Die Schärfe ist etwa vergleichbar mit den Jalapeño Standard, bei einem durchschnittlichen Gewicht von 12 Gramm. Leider habe ich es versäumt eigene sortenreine Samen zu produzieren, so dass ich nun hoffen muss, dass sich meine einzigen zwei Keimlinge gut entwickeln. Leider sind die Piñata etwas empfindlich.
     
  5. Jalapeño M (mexikanisch)
    Habe ich dieses Jahr das erste mal ausgesät. Laut Versender soll diese mexikanische Sorte größere Früchte produzieren, die borkiger abreifen als die als erstes aufgeführten Standard Jalapeño.
     
  6. Jalahot F1 Hybride 
    die Samen habe ich im Gartenmarkt entdeckt. Schön, dass es dort mehr und mehr Chilis gibt. Manchmal lohnt es sich im Sommer nach den Restpflanzen zu schauen und einige zum Sonderpreis zu retten.

    Jedenfalls bin ich gespannt, wie sich diese Sorte im Vergleich zu meinen bisherigen macht. 
     
  7. Lemon Drop
    darf auf gar keinen Fall fehlen. Aber Vorsicht diese Pflanzen wachsen sehr schnell und werden sehr groß, wenn sie einen ausreichend großen Topf bekommen. Meine Größte stand in einem Pott von etwa 15 Litern und ist über zwei Meter hoch geworden und hat sich dabei weit verzweigt. Nach meiner Erfahrung mögen die Lemon Drops keinen Sonnenplatz sondern haben gerne auch zumindest an einem Teil des Tages Halbschatten. Meine einzelne große Pflanze hat etwa 350 Früchte mit 1.350 Gramm getragen! 
      
  8. Habañero
    diese capsicum chinese Sorte ziehe ich das dritte Jahr aus eigenen Samen
    . Zum Essen sind mir die hübschen Laternchen zu heftig. Aber als Grundlage für ein scharfes Öl kann ich auf die sehr scharfen Chilis nicht verzichten.
     
  9. Rocoto Manzano Amarillo
    Dieses Jahr möchte ich auch zwei Rocoto-Sorten (Capsicum pubescens) testen und dazu habe ich mir eher mildere Sorten ausgesucht. Die Manzano soll saftige gelbe Äpfelchen mit mittlerer Schärfe und den typischen schwarzen Samen produzieren.
     
  10. Rocoto NOT brown
    sind eine amerikanische Züchtung mit hohem Ertrag. Ich bin mal gespannt wo ich die starkwüchsigen Rocotos neben einer sicher wieder ebenso großen Lemon Drop unterbringe.
     
  11. Tabasco
    Zwei frutescens Sorten wollte ich auch testen. Zum Einen die eher kleinwüchsige Tabasco, aus der auch die berühmte Soße hergestellt wird.
     
  12. Bradleys Bahamian
    ist meine zweite frutescens Sorte, die ich ausprobiere. Der Versender verspricht eine frühe, ertragreiche und aromatische Sorte.



21.02.2011

chiliez: Informative video

chiliez hat ein nettes und informatives video mit Anleitungen zur Befruchtung und Kreuzung von capsicum / chilies gefunden und in ihrem Blog veröffentlicht.

chiliez has found a nice and informative video on peppers with instructions on how to cross pollinate.

chiliez: Informative video

01.01.2011

Start ins nächste Chilijahr (2011)

Für das Chilijahr 2011 hatte ich mir vorgenommen noch früher zu starten. Dazu habe ich mein "Chili-Labor" im Arbeitszimmer eingerichtet und ausgestattet. Größte Schwachstelle war bisher das Licht aber nun haben ich 2*55 Watt Leuchtstoffröhre für einen knappen Quadratmeter!


Die ersten 29 Pflänzchen konnte ich bereits pikieren. Leider war meine Keimrate (70 %) bisher deutlich schlechter als letztes Jahr. Das liegt aber sicher nicht an der Vorbereitung und Pflege sondern daran, dass die Samen teilweise schon 2 Jahre alt waren.

Zu Vorbereitung lege ich meine Samen für 24 Stunden - entsprechend dem Tip bei Semillas - in eine Salpeter-Kaliumnitratlösung und halte sie 30 Grad warm. Schon nach sechs Tagen bei 29 Grad waren dann die ersten Keimlinge zu erblicken.



Mittlerweile sind besonders die Purple Jalapeño schon recht ordentlich entwickelt.



Ich wünsche allen Lesern ein gutes neues Jahr und viel Erfolg bei der Chilizucht.

17.08.2010

Zwei unterschiedliche Sorten Purple Jalapeño

Offensichtlich hat mein Samenhändler nicht ganz sortenreine Chili Samen verschickt. Beim Vergleich von zwei Blüten ist mir aufgefallen, dass die Anzahl der Blütenblätter unterschiedlich ist.



Fast genauso auffällig sind die Unterschiede im Wuchs. Die Pflanze mit 6 Blütenblättern ist kleiner und auch langsamer im Wuchs. Sie trägt auch bisher weniger Früchte, blüht aber gerade kräftig und wird vermutlich aufholen.

Auch die Früchte sind unterschiedlich. Die von der ersten, kleineren Pflanze sind rundlicher, kleiner und weniger spitz, dafür aber erheblich schärfer. Die Früchte von der größeren Pflanze (5 Blütenblätter) sind schwerer und spitzig aber haben fast keine Schärfe.





















Ach ja und wie zu sehen ist, werden auch die Purple Jalapeños rot.

15.07.2010

Versuche sortenreine Beeren und Samen zu ziehen

Mein erster Versuch Blüten vor Fremdbestäubung zu schützen ist gescheitert. Ich hatte junge Blüten bis zum Stängel in Frischhaltefolie verpackt. Das war schön dicht, so dicht, dass es der Pflanze nicht mehr gefallen hat. Nach zwei Wochen sind dann die Blüten abgefallen. Da meine Chilis gerade hoch produktiv sind kann ich es mal anders versuchen.

Jetzt probiere ich die Michi-Methode mit Window-Colours, die er in seinem Blog dokumentiert hat.







Edit 25.07.2010

Anscheinend habe ich auch mit der Methode Pech. Die Blüten haben sich zuerst ganz normal entwickelt, konnten allerdings nicht voll aufgehen. Zwischendurch habe ich auch mal geklopft und geschüttelt. Mittlerweile sind aber alle Blüten abgefallen und. Aber ich hatte auch den Eindruck, dass sie befruchtet waren.


Vielleicht lag es an dem Stress durch die Hitze. Zumindest bei meiner überwintertern Early Jalapeno lag es aber auch daran, dass sie mittlerweile sehr viele kleine Beeren und Blüten trägt und daher immer wieder mal Blüten abwirft.

10.03.2010

Erfolgreich pikiert, aber der Überwinterer ist belebt

Die ersten Pflänzchen habe ich am 28.02. pikiert und musste dafür eine Auswahl der 24 Größten treffen. Eigentlich hätten die noch gerne 1-2 Wochen unter der Heizung leben können, aber ich brauchte Platz für eine zweite Aussaatrunde.




In der zweiten Runde habe ich rote Habañeros, TAM Jalapeños, early Jalapeños und Gemüsepaprika ausgesät. Die Samen waren entweder aus gekauften Früchten oder - bei den Jalapeños - aus eigener Ernte.


Diesmal habe ich die Samen in eine Erdmischung mit 70 :20:10 Blumenerde, Aussaaterde und Perlit gesät. Interessanterweise sind die Keimlinge jetzt deutlich größer ausgefallen und auch schneller gewachsen. Da meine pikierten Chili auch beim Tempo zugelegt habe, denke ich die brauchen einfach recht schnell Nährstoffe. Die Anzuchterde ist wohl zu karg.



Meinen überwinterten Early Jalapeño habe ich auch aus dem Keller geholt, umgetopft und ins Licht gestellt. Innerhalb von einer Woche hat er dann angefangen auszutreiben.



Für den Blog habe ich Makroaufnahmen von den ersten Blättchen gemacht. Und siehe da, ich habe offensichtlich einen ordentlichen Läusebefall. Für den Anfang versuche ich die Plage mit manuellem Abstreifen und gelegentlich Neem-Öl in den Griff zu bekommen. Ich hätte Michis Tip in seinem Blog befolgen und die obersten Erdschichten entfernen sollen, in denen die Plagegeister ihre Eier abgelegt haben.

16.01.2010

Früher Start in die nächste Chilirunde

Ich hatte mir vorgenommen dieses Jahr noch früher zu starten und die Jungpflanzen mit Kunstlicht zu päppeln.

Meine selbst gebastelte Heizung für das Minigewächshaus habe ich auch reaktiviert und die Steuerung mit einem ATMega Mikrocontroller weiterentwickelt und optimiert - dazu später mehr.

Heute abend weiche ich noch folgende Samen in einer dünnen Lösung von Salpeter-Kalium-Nitrat ein und bin gespannt, wie die Keimrate wird:

  • Early Jalapeño, Samen 2009 gekauft, Keimrate 100%
  • TAM Jalapeño, Samen 2009 gekauft, Keimrate 100%
  • Purple Jalapeño, Samen 2010 gekauft, Keimrate 100%
  • Jalapeño, Samen 2010 gekauft, Keimrate 100%
  • Tenesse Tear Drop, Samen 2010 gekauft, Keimrate 100%
  • Ungarischer Pepperoni, aus eigenen Pflanzen, Keimrate 100%
  • Thai Chili, aus eigenen Pflanzen, Keimrate 70%
  • Nepali, Samen 2009 gekauft, Keimrate 100%

Update:
Die Keimrate war sehr gut und besser als erwartet, nur meine Thais waren nicht so erfolgreich. Aber das war auch letztes Jahr so. Diesmal habe ich zur Anzuchterde 10 % Perlit dazu gemischt und das macht sich recht gut.

Die Jalapeños sind eindeutig in der Überzahl - das waren auch die Früchte, die mir am Besten geschmeckt haben. Auch jetzt noch freue ich mich an den selbst eingelegten Jalapeños, ich hoffe die reichen annähernd bis ich die ersten neue Früchte sehe.

Die Samen aus den eigenen Jalapeños werde ich in der zweiten Aussaatrunde - so etwa in 4 Wochen - verwenden

16.12.2009

Jalapeños unterscheiden sich bei den Scheidewänden

Eigentlich sollte ich nur zwei Sorten Jalapeños haben, alle Samen waren nicht selbst gezogen sondern gekauft. Dennoch konnte ich an den Beeren drei Sorten bzw. Varianten unterscheiden.
 
Beim Einkochen und Schneiden der Jalapeños habe ich ein klares Unterscheidungsmerkmal gefunden.

Die milde Sorte TAM Jalapeño hatte immer nur 2 Scheidewände.








Meine bisherige Lieblingssorte, die schärfere early Jalapeño, hatte immer drei Scheidewände.







Aber aus den gleichen Samen ist auch eine Variante mit 4 Scheidewände gewachsen. Diese Beeren waren weniger schmackhaft, hatten deutlich weniger Fruchtfleisch und sind bereits beim Reifen an der Pflanze weich geworden.





Ich bin mal gespannt, was aus den Samen meiner dickfleischigen early Jalapeño wird. Vielleicht habe ich Glück und es werden wieder die gleichen schönen Pflanzen und Beeren.