Heute habe ich eine kleine Anzahl Beeren geerntet. Darunter waren auch winzige Habaneros. Mir ist noch nicht klar, ob die kleinen Beeren zustande kamen, weil ich die Chili immer wieder aus eigenen Samen gezogen habe oder aufgrund des zuerst zu kalten und dann sehr heißen Wetters.
Die Lemon Drops haben jedenfalls etwa die normalen Größe:
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02.08.2013
13.01.2013
Sortenauswahl 2013
Auch in 2013 werden die Jalapeños
wieder in der Überzahl sein. Das kräftige Fruchtfleisch, die angenehme
Schärfe und die Vielfalt bei den Farben machen sie zu meinen Favoriten. Diesen Winter habe ich nicht versucht eine Pflanze zu überwintern.
Diesmal sind in der Liste:
Diesmal sind in der Liste:
- Jalapeño Standard
sowohl mit eigenen ggf. nicht ganz sortenreinen Samen von einer Pflanze mit besonders großen Beeren als auch mit Samen vom Versender. Die normale Standard-Jalapeño reift rot ab und bekommt dabei eine leicht borkige Haut. Letztes Jahr hatten die Beeren im Schnitt 17 Gramm.
- Early Jalapeño
ist die Jalapeño-Sorte, die ich schon am längsten anbaue. Die Früchte reifen ebenfalls rot ab und sind dabei spitziger als die Standards, die Schärfe liegt etwas darunter. Meine Earlys hatten letztes Jahr ein Durchschnittsgewicht von nur 5 Gramm, weil sie zu wenig Sonne abbekamen. Normal sind eher 10 Gramm je Beere.
- Purple Jalapeño
Diese Sorte ist ebenfalls von Anfang an dabei. Die Pflanzen sind eher kleinwüchsig, tragen dabei aber recht gut. Die wunderschönen violetten Blüten und die Beeren die von Schwarz bis Violett zu einem intensiven Dunkelrot abreifen zeichnen diese Jalapeños aus. Aber auch der Geschmack des spitzigen, etwas kleineren Beeren ist bei mittlerer Schärfe nicht zu verachten. Das Durchschnittsgewicht lag bei 10 Gramm. Die Purple sind meistens die Ersten die keimen und die sich auch als Keimlinge sehr gut entwickeln, leider habe ich dieses Jahr weniger Glück damit. Zum Teil liegt es bestimmt am 3 Jahre alten Samen.
- Jalaro
diese gelbe Sorte habe ich bestellt, nachdem sich die gelben NuMex Piñata 2012 nicht gut gewachsen sind und auch wenig getragen haben.
Die Beeren der Piñata reifen über gelb nach orange bzw. hellrot ab mit einem durchschnittlichen Gewicht von 12 Gramm. Ich hoffe die Jalaros sind ganz ähnlich aber robuster und ergiebiger.
- Jalapeño M (mexikanisch)
An dieser Sorte hatte ich in der Saison 2012 viel Freude. Die Samen sind sehr gut gekeimt und die Jungpflanzen sind mitr kräftigen Stengeln überdurchschnittlich schnell gewachsen. Habe Die Beeren sind den Standard Jalapeño ähnlich allerdings noch einen Tick schärfer und bilden mehr Borke, was mir gut gefällt.
- Jalapeño Craigs Grande
teste ich dieses Jahr zum ersten Mal um mehr große Früchte zum Füllen zu haben. Die Craigs Grande soll den typischen Jalapeño-Geschmack mit überdurchschnittlicher Schärfe haben - da widersprechen sich allerdings die Quellen - und dabei große Früchte produzieren.
- Jalapeño Concho
ist ebenfalls eine größere Jalapeño-Sorte. Hier sind sich die Quellen einig, dass die Beeren etwas milder ausfallen und rund 10 cm lang werden. Anscheinend sollen die Conchos sich an der Pflanze und auch gepflückt gut halten. Das wäre für mich nicht so wichtig, aber eine gewisse Robustheit ist immer gut.
- Lemon Drop
darf auf gar keinen Fall fehlen. Die Pflanzen wachsen sehr schnell und werden sehr groß, wenn sie einen ausreichend großen Topf bekommen. Meine Größte stand in einem Pott von etwa 15 Litern und ist über zwei Meter hoch geworden und hat sich dabei weit verzweigt. Nach meiner Erfahrung mögen die Lemon Drops keinen Sonnenplatz sondern haben gerne auch zumindest an einem Teil des Tages Halbschatten.
- Habañero
diese capsicum chinense Sorte ziehe ich das vierte Jahr aus eigenen Samen. Zum Essen sind mir die hübschen Laternchen zu heftig. Aber als Grundlage für ein scharfes Öl kann ich auf die sehr scharfen Chilis nicht verzichten.
- Rocoto Manzano Amarillo
An dieser capsicum pubescens hatte ich viel Freude. Die sehr saftigen gelben Äpfelchen mit den typischen schwarzen Samen sehen wirklich sehr schön aus. Die Schärfe fällt sehr unterschiedlich aus. Ich hatte Beeren, die fast ohne Schärfe waren und welche die an Habañeros heran kamen. Manchmal änderte sich auch die Schärfe innerhalb der selben Frucht. Die Pflanze wächst zunächst buschig und treibt dann kräftig mit langen Stengeln aus, die angebunden werden müssen. Je mehr Sonne die Rocotos bekamen, desto besser sind sie gewachsen und haben reichhaltiger getragen. Zwei Pflanzen haben zusammen mehr als ein Kilogramm produiert mit durchschnittlich 20 Gramm je Beere.
- Thai Orange hot
ich bin immer noch auf der Suche nach einem schönen und scharfen Birds-Eye bzw. Thai-Chilli mit kleinen scharfen Beeren. Dieses Jahr teste ich diese capsicum annuum Sorte, die mit Chililili empfohlen hat. Ich hoffe bei mir werden die Pflanzen ähnlich erfolgreich.
24.06.2012
Beeren, Beeren, Beeren
Hurra ich habe die erste Rocoto Beere entdeckt!
Die Rocotos sind zuerst noch sehr flach und niedrig gewachsen, fast schon wie Bodendecker. Dabei haben sie reichlich hübsche Blüten angesetzt. Die Beerchen, die sich daraus entwickelt haben sind aber meistens abgefallen.
Nach dem Umtopfen in größere Gefäße und dem in letzter Zeit wärmeren und sonnigeren Wetter treiben die Rocotos jetzt heftig aus. Jede Pflanze hat mehrere steil nach oben stehende kräftige Stengel gebildet. Jetzt werfen die Pflanzen auch die Beeren nicht mehr ab.
Die Habañero setzen auch schon fleißig Beeren an.
Mein Nachzügler ist die frutescens Sorte Bradleys Bahamian, die jetzt als letzte die typisch unscheinbaren Blüten zeigt und nun endlich erste Beeren ansetzt.
Zuletzt möchte ich noch zwei etwas krumm gewachsene aber sehr hübsche Beeren der Purple Jalapeño zeigen. An den Farben habe ich nichts geändert, die sind auch in Natura so kräftig.
Die Rocotos sind zuerst noch sehr flach und niedrig gewachsen, fast schon wie Bodendecker. Dabei haben sie reichlich hübsche Blüten angesetzt. Die Beerchen, die sich daraus entwickelt haben sind aber meistens abgefallen.
Nach dem Umtopfen in größere Gefäße und dem in letzter Zeit wärmeren und sonnigeren Wetter treiben die Rocotos jetzt heftig aus. Jede Pflanze hat mehrere steil nach oben stehende kräftige Stengel gebildet. Jetzt werfen die Pflanzen auch die Beeren nicht mehr ab.
Die Habañero setzen auch schon fleißig Beeren an.
Mein Nachzügler ist die frutescens Sorte Bradleys Bahamian, die jetzt als letzte die typisch unscheinbaren Blüten zeigt und nun endlich erste Beeren ansetzt.
Zuletzt möchte ich noch zwei etwas krumm gewachsene aber sehr hübsche Beeren der Purple Jalapeño zeigen. An den Farben habe ich nichts geändert, die sind auch in Natura so kräftig.
23.09.2011
Habanero Ernte zu scharfem Öl verarbeitet
Ich konnte meine erste Ernte der Habañeros mit fast 160 Gramm einholen.
Zusammen mit etwa 100 Gramm Lemon Drops habe ich die Chilis zu scharfem Öl verarbeitet. Dazu schneide ich die Beeren zuerst in feine Streifen. Dabei muss man sehr vorsichtig sein, denn die Chilis sind mindestens so scharf wie das Messer. Mittlerweile nutze ich einen Latexhandschuh, um die Chilis festzuhalten und damit zu hantieren.
Die klein geschnittenen Früchte kommen dann zusammen mit Knoblauch in einen Topf mit gut einem Viertelliter Weisswein und etwa einem Viertelliter Olivenöl.
Das ganze wird dann vorsichtigt erhizt und zum Kochen gebracht. Die Chilisuppe soll dann auf kleiner Flamme köcheln und nach und nach verdampft der Wein. So wie die Menge Wein abnimmt, gebe ich zusätzliches Öl dazu, so dass die Chilis immer bedeckt bleiben.
Ideal wäre, wenn am Ende außer dem Öl fast keine Flüssigkeit vorhanden wäre. Das ist mir diesmal nicht optimal gelungen. Ich siebe dann die Chilis ab und lasse das Öl in einer möglichst schlanken hohen Glaskanne stehen, damit sich das Öl vom wässrigen Sud absetzen bzw. trennen kann.
Da das Öl sehr scharf ist, sollte sehr sauber gearbeitet werden, sonst ist nach der Aktion die halbe Küche verschärft!
Das reine Öl, ohne wässrige Anteile, hält sich bei mir in einer dunklen Flasche bis etwa ein Jahr.
Zusammen mit etwa 100 Gramm Lemon Drops habe ich die Chilis zu scharfem Öl verarbeitet. Dazu schneide ich die Beeren zuerst in feine Streifen. Dabei muss man sehr vorsichtig sein, denn die Chilis sind mindestens so scharf wie das Messer. Mittlerweile nutze ich einen Latexhandschuh, um die Chilis festzuhalten und damit zu hantieren.
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| Hier muss noch nachgegossen werden |
Das ganze wird dann vorsichtigt erhizt und zum Kochen gebracht. Die Chilisuppe soll dann auf kleiner Flamme köcheln und nach und nach verdampft der Wein. So wie die Menge Wein abnimmt, gebe ich zusätzliches Öl dazu, so dass die Chilis immer bedeckt bleiben.
Ideal wäre, wenn am Ende außer dem Öl fast keine Flüssigkeit vorhanden wäre. Das ist mir diesmal nicht optimal gelungen. Ich siebe dann die Chilis ab und lasse das Öl in einer möglichst schlanken hohen Glaskanne stehen, damit sich das Öl vom wässrigen Sud absetzen bzw. trennen kann.
Da das Öl sehr scharf ist, sollte sehr sauber gearbeitet werden, sonst ist nach der Aktion die halbe Küche verschärft!
Das reine Öl, ohne wässrige Anteile, hält sich bei mir in einer dunklen Flasche bis etwa ein Jahr.
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