Dieses Jahr bin ich mit meiner Ausbeute an Chilis sehr unzufrieden. Durch den regnerischen und kühlen Sommer sind die Pflanzen langsamer gewachsen und die Beeren werden viel später reif. Von meinen Rocoto konnte ich bisher nur 2 Früchte ernten.
Einziger Lichtblick sind die Pimiento de Padron, die sehr sehr gut tragen. Ausgesucht hatte ich die Sorte, weil sie eigentlich mild sein sollte. Die meisten Beeren liegen rund um 4 in der Schärfeskala, einige reichen aber fast an Habaneros ran. Das ist dann nicht mehr so lustig, wenn ich in eine gegrillte Pimiento beiße und eine extra scharfe erwischt habe.
Auch die Jalapenos tragen dieses Jahr weniger, bisher nur rund 1.500 Gramm. Viele Sorten wie zum Beispiel die Craigs Grande sind geradezu mickerig. Am Besten entwickelten sich die Jalapeno M - schon immer eine meiner Lieblingssorten.
Gestern konnte ich die zweite Ernte einkochen. Dafür benutzte ich immer noch das Rezept aus diesem Blogeintrag, wandle es aber gelegentlich ab. Meistens gebe ich zusätzlich noch Koriandersamen, Nelken und Ingwerstücke in die Gläser und oft ersetze ich einen kleinen Teil des Essigs durch Limettensaft, damit es fruchtiger und frischer schmeckt.
Inzwischen haben meine eingekochten Jalapenos einige Fans bei meinen Freunden und sind als kleines Geschenk sehr willkommen.
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28.09.2014
27.08.2011
Jalapeños mit Lemon Drop sauer einlegen
Meine erste größere Jalapeño Ernte von 2011 habe ich überwiegend eingekocht. Aber diesmal habe ich versuchsweise bei einigen Gläsern etwa bis zu einem Drittel Lemon Drops darunter gemischt.
Gestern habe ich das erste Glas nach etwa 10 Tagen angebrochen, um zu testen wie der Geschmack ist.
Ich war begeistert!
Das Zitrusaroma der Lemon Drops ergibt im gesamten Glas eine feine Lemon-Note. Zusätzlich wird die Schärfe ein weniger angehoben. Super lecker, das wird mein Standardrezept füt das saure Einkochen von Chilis.
Gestern habe ich das erste Glas nach etwa 10 Tagen angebrochen, um zu testen wie der Geschmack ist.
Ich war begeistert!
Das Zitrusaroma der Lemon Drops ergibt im gesamten Glas eine feine Lemon-Note. Zusätzlich wird die Schärfe ein weniger angehoben. Super lecker, das wird mein Standardrezept füt das saure Einkochen von Chilis.
25.07.2010
Probier mal
Heute habe ich wieder einmal eine meiner Chilis getestet und war sehr erfreut über den Geschmack. Es war eine Early Jalapeño, die ich aus dem Samen eines bekannten Chilisamen-Versands gezogen habe.
Die Beere war zwar noch grün und erinnerte im Geschmack an einen grünen Paprika aber auch das typische Aroma der Jalapeños war da und eine schöne heiße Schärfe. Sehr zu empfehlen.
Anscheinend habe ich Glück und habe eine neue leckere Variante mit zwei Scheidewänden getroffen. Meine Erfahrungen vom letzten Jahr waren ja gemischt, weil eine der Early Jalapeño Pflanzen geschmacklose Beeren mit wenig Fruchtfleisch hatte, die zudem auch noch schnell matschig wurden. Erkennbar war das an vier Scheidewänden bei den Früchten.
Sehr lecker waren auch die Purple Jalapeños, die ich dieses Jahr das erstemal habe. Sie waren ein ganz Stück milder als die Early aber immer noch mit feiner Schärfe. Bin mal gespannt woran ich erkenne, dass die reif sind. Vermutlich wird von außen nicht viel zu sehen sein.
Aber auch die Standard Jalapeño schmecken mir recht gut. Ebenfalls sehr fruchtig und noch etwas schärfer als die Early Jalapeño.
Das wird wirklich ein leckeres Jalapeño Jahr. Wenn ich mich bremsen kann und nicht alle frisch verputze, dann gibt es auch wieder eingelegte Früchte. Das letzte Glas mache ich in den nächsten Tagen auf und ich bin sicher, das ist immer noch ein Genuß.
Die Beere war zwar noch grün und erinnerte im Geschmack an einen grünen Paprika aber auch das typische Aroma der Jalapeños war da und eine schöne heiße Schärfe. Sehr zu empfehlen.
Anscheinend habe ich Glück und habe eine neue leckere Variante mit zwei Scheidewänden getroffen. Meine Erfahrungen vom letzten Jahr waren ja gemischt, weil eine der Early Jalapeño Pflanzen geschmacklose Beeren mit wenig Fruchtfleisch hatte, die zudem auch noch schnell matschig wurden. Erkennbar war das an vier Scheidewänden bei den Früchten.
Sehr lecker waren auch die Purple Jalapeños, die ich dieses Jahr das erstemal habe. Sie waren ein ganz Stück milder als die Early aber immer noch mit feiner Schärfe. Bin mal gespannt woran ich erkenne, dass die reif sind. Vermutlich wird von außen nicht viel zu sehen sein.
Aber auch die Standard Jalapeño schmecken mir recht gut. Ebenfalls sehr fruchtig und noch etwas schärfer als die Early Jalapeño.
Das wird wirklich ein leckeres Jalapeño Jahr. Wenn ich mich bremsen kann und nicht alle frisch verputze, dann gibt es auch wieder eingelegte Früchte. Das letzte Glas mache ich in den nächsten Tagen auf und ich bin sicher, das ist immer noch ein Genuß.
09.10.2009
Jalapeños-Chilis sauer einlegen
Ausgangspunkt war für mich die Anleitung auf pepperworld zum sauren Einlegen von Chilis und die Erfahrungen meiner Schwiegermutter mit dem Einkochen.
In der ersten Runde habe ich ca. 280 gr Jalapeños verarbeitet. Das war eine Mischung aus etwa ein Drittel von den schärferen early Jalapeños und der Rest die milden TAM Jalapeño.
280 gr Jalapeños
150 ml Gurkenessig
150 ml weißer Balsamico
300 ml Wasser
1 Teelöffel brauner Zucker
1 Zwiebel
1 Tüte Gurkengewürz
4 Knoblauchzehen
Zu Beginn habe ich die Jalapeños in 2-3 mm breite Ringe geschnitten und eingesalzen, dadurch sollen sie den Essigsud besser aufnehmen. Natürlich kommen dafür nur einwandfreie Beeren in Frage! Etwa eine halbe Stunde später habe ich den Essigsud inkl. Zwiebel (1/4 Ringe) und Gurkengewürz aufgesetzt und kurz aufkochen lassen.
In der Schüssel mit den Jalapeños hat sich etwas salzige und scharfe Flüssigkeit abgesetzt. Diese habe ich zum Sud dazugegeben und probiert, ob das Ganze noch nicht zu salzig wird.
Anschließend habe ich die Jalapeños in kleine Gläser (125 - 250 ml) geschichtet und jeweils 1/2 Koblauchzehe hinzugegeben.
Die Gläser habe ich dann fast bis zum Rand mit dem Gurkensud aufgefüllt und veschlossen. Die Menge an Sud war mehr als ausreichend.
Zum Sterilisieren und dem eigentlichen Einkochen kamen die Gläser dann in einen Dampfkochtopf. 6 Minuten, ab Betriebstemperatur haben ausgereicht - die Chilis waren nicht zu weich und die Gläser hatten nach dem Abkühlen (auf den Kopf stellen) deutlich den Deckel angezogen.
Etwa vier Wochen später habe ich das erste Glas getestet - köstlich! Die Schärfe der milden und schärferen Jalapeños hat sich gut gemischt.
Inzwischen mische ich unter die Jalapeños bis zu etwa der Hälfte der Menge klein geschnittene Essiggürkchen, Silberzwiebeln und teilweise auch Maiskölbchen. Die Zugaben nehmen mit der Zeit die Schärfe an und ergänzen den Geschmack der Jalapeños gut. Außerdem ergeben sich so mehr Gläser und damit auch mehr Spaß beim Öffnen oder Verschenken.
Aktuell ersetze ich bis zu einem Drittel der Jalapeños durch Lemon Drops. Das Lemonaroma dieser Beeren rundet den Geschmack wunderbar ab und erhöht die Schärfe etwas. Sehr empfehlenswert.
In der ersten Runde habe ich ca. 280 gr Jalapeños verarbeitet. Das war eine Mischung aus etwa ein Drittel von den schärferen early Jalapeños und der Rest die milden TAM Jalapeño.
Zutaten für das Rezept
280 gr Jalapeños
150 ml Gurkenessig
150 ml weißer Balsamico
300 ml Wasser
1 Teelöffel brauner Zucker
1 Zwiebel
1 Tüte Gurkengewürz
4 Knoblauchzehen
Zubereitung
Zu Beginn habe ich die Jalapeños in 2-3 mm breite Ringe geschnitten und eingesalzen, dadurch sollen sie den Essigsud besser aufnehmen. Natürlich kommen dafür nur einwandfreie Beeren in Frage! Etwa eine halbe Stunde später habe ich den Essigsud inkl. Zwiebel (1/4 Ringe) und Gurkengewürz aufgesetzt und kurz aufkochen lassen.
In der Schüssel mit den Jalapeños hat sich etwas salzige und scharfe Flüssigkeit abgesetzt. Diese habe ich zum Sud dazugegeben und probiert, ob das Ganze noch nicht zu salzig wird.
Anschließend habe ich die Jalapeños in kleine Gläser (125 - 250 ml) geschichtet und jeweils 1/2 Koblauchzehe hinzugegeben.
Die Gläser habe ich dann fast bis zum Rand mit dem Gurkensud aufgefüllt und veschlossen. Die Menge an Sud war mehr als ausreichend.
Zum Sterilisieren und dem eigentlichen Einkochen kamen die Gläser dann in einen Dampfkochtopf. 6 Minuten, ab Betriebstemperatur haben ausgereicht - die Chilis waren nicht zu weich und die Gläser hatten nach dem Abkühlen (auf den Kopf stellen) deutlich den Deckel angezogen.
Ergänzungen 2011
Inzwischen mische ich unter die Jalapeños bis zu etwa der Hälfte der Menge klein geschnittene Essiggürkchen, Silberzwiebeln und teilweise auch Maiskölbchen. Die Zugaben nehmen mit der Zeit die Schärfe an und ergänzen den Geschmack der Jalapeños gut. Außerdem ergeben sich so mehr Gläser und damit auch mehr Spaß beim Öffnen oder Verschenken.
Aktuell ersetze ich bis zu einem Drittel der Jalapeños durch Lemon Drops. Das Lemonaroma dieser Beeren rundet den Geschmack wunderbar ab und erhöht die Schärfe etwas. Sehr empfehlenswert.
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