Dieses Jahr bin ich mit meiner Ausbeute an Chilis sehr unzufrieden. Durch den regnerischen und kühlen Sommer sind die Pflanzen langsamer gewachsen und die Beeren werden viel später reif. Von meinen Rocoto konnte ich bisher nur 2 Früchte ernten.
Einziger Lichtblick sind die Pimiento de Padron, die sehr sehr gut tragen. Ausgesucht hatte ich die Sorte, weil sie eigentlich mild sein sollte. Die meisten Beeren liegen rund um 4 in der Schärfeskala, einige reichen aber fast an Habaneros ran. Das ist dann nicht mehr so lustig, wenn ich in eine gegrillte Pimiento beiße und eine extra scharfe erwischt habe.
Auch die Jalapenos tragen dieses Jahr weniger, bisher nur rund 1.500 Gramm. Viele Sorten wie zum Beispiel die Craigs Grande sind geradezu mickerig. Am Besten entwickelten sich die Jalapeno M - schon immer eine meiner Lieblingssorten.
Gestern konnte ich die zweite Ernte einkochen. Dafür benutzte ich immer noch das Rezept aus diesem Blogeintrag, wandle es aber gelegentlich ab. Meistens gebe ich zusätzlich noch Koriandersamen, Nelken und Ingwerstücke in die Gläser und oft ersetze ich einen kleinen Teil des Essigs durch Limettensaft, damit es fruchtiger und frischer schmeckt.
Inzwischen haben meine eingekochten Jalapenos einige Fans bei meinen Freunden und sind als kleines Geschenk sehr willkommen.
Posts mit dem Label einkochen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label einkochen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
28.09.2014
09.08.2013
Sortenbeschreibung Purple Jalapeno
Die Purple Jalapeño gehört zu den Sorten, die ich schon mehrere Jahre anbaue und die stets in meinem Sortiment geblieben sind.
Wie alle Jalapeños gehört auch diese Sorte zur Art capsicum anuum. Anscheinend entstand der Name Jalapeño [xalaˈpeɲo] aus dem ursprünglichen Anbauort Xalapa in Veracruz, Mexico sagt jedenfalls wikipedia.
Die Pflanzen werden eher langstielig mit größeren Abständen zwischen den Blättern. Die Blätter sind zarter und weicher als bei anderen Jalapeños. Bei mir werden die Pflanzen etwa 120 cm hoch und nur wenig buschig.
Etwa 4 Wochen danach reifen die Beeren von violett nach tiefrot ab.
Die Beeren sind schön dickfleischig und werden etwa 5 cm lang mit einem Durchschnittsgewicht von gut 9 Gramm. In 2012 habe ich von zwei Pflanzen 71 Beeren mit 676 Gramm geerntet.
Die Purple Jalapeño sortiere ich in der Schärfeskala bei 4 unter den meisten anderen Jalapeños ein. Leider sind die ersten Beeren von 2013 ausnahmsweise noch milder und teilweise ganz ohne Schärfe. Das Aroma ist typisch für Jalapeños aber auch nicht auffällig. Andere Sorten sind eher aromatischer bis hin zu Rosenduft.
Wie alle Jalapeños gehört auch diese Sorte zur Art capsicum anuum. Anscheinend entstand der Name Jalapeño [xalaˈpeɲo] aus dem ursprünglichen Anbauort Xalapa in Veracruz, Mexico sagt jedenfalls wikipedia.
Wuchs
Die Samen der Purple Jalapeño keimen überdurchschnittlich gut und schnell. Meist entwickeln sich auch die Keimlinge schneller als die meisten meiner anderen Chilis. Unter meinem Kunstlicht bekommen sie aber auch recht schnell Blüten, die ich zunächst noch abknipse, solange die Pflanzen noch zu klein sind, um Beeren zu tragen.Die Pflanzen werden eher langstielig mit größeren Abständen zwischen den Blättern. Die Blätter sind zarter und weicher als bei anderen Jalapeños. Bei mir werden die Pflanzen etwa 120 cm hoch und nur wenig buschig.
Blüten und Beeren
Die Blüten der Purple machen ihrem Namen alle Ehre und sind wunderschön violett. Sehr schnell entwickeln sich nach etwa 12 Wochen auch die ersten Beeren, die zunächst violett bis schwarz sind.Etwa 4 Wochen danach reifen die Beeren von violett nach tiefrot ab.
Die Beeren sind schön dickfleischig und werden etwa 5 cm lang mit einem Durchschnittsgewicht von gut 9 Gramm. In 2012 habe ich von zwei Pflanzen 71 Beeren mit 676 Gramm geerntet.
Aroma und Schärfe
Die Purple Jalapeño sortiere ich in der Schärfeskala bei 4 unter den meisten anderen Jalapeños ein. Leider sind die ersten Beeren von 2013 ausnahmsweise noch milder und teilweise ganz ohne Schärfe. Das Aroma ist typisch für Jalapeños aber auch nicht auffällig. Andere Sorten sind eher aromatischer bis hin zu Rosenduft.
Verarbeitung
Die frischen Beeren esse ich gerne auch direkt vom Stock. Zum Füllen sind sie meistens zu klein, daher kommt der größte Teil der Ernte ins Einmachglas. Dort tragen sie auch zum Farbenspiel bei meinen sauer eingelegten Jalapeños bei.Fazit
Die Purple Jalapeño ist eine zuverlässige und unkomplizierte Jalapeño-Variante. Die violetten Blüten und das Farbenspiel der Beeren sind eine Augenweide.08.07.2012
Erste Jalapeno Ernte 2012
Gestern habe ich das erstemal in diesem Jahr systematisch Jalapenos geerntet - etwa zur gleichen Zeit wie in den beiden Vorjahren. Lemon Drops waren leider noch keine reif.
Die Purple Jalapenos hatten die meisten und die schönsten Beeren.
Allerdings brachten die Standard Jalapenos mit der halben Anzahl das mehr Gewicht auf die Waage.
Die Jalahot F1 Hybride habe ich mit roten Spitzen ertappt. Geschmacklich sind sie allerdings weniger hübsch. Die Beeren haben nur eine sehr geringe Schärfe und das übliche Jalapeno Aroma.
Die Ernte habe ich wiedermal eingekocht.
Die Purple Jalapenos hatten die meisten und die schönsten Beeren.
Allerdings brachten die Standard Jalapenos mit der halben Anzahl das mehr Gewicht auf die Waage.
Die Jalahot F1 Hybride habe ich mit roten Spitzen ertappt. Geschmacklich sind sie allerdings weniger hübsch. Die Beeren haben nur eine sehr geringe Schärfe und das übliche Jalapeno Aroma.
Die Ernte habe ich wiedermal eingekocht.
23.09.2011
Habanero Ernte zu scharfem Öl verarbeitet
Ich konnte meine erste Ernte der Habañeros mit fast 160 Gramm einholen.
Zusammen mit etwa 100 Gramm Lemon Drops habe ich die Chilis zu scharfem Öl verarbeitet. Dazu schneide ich die Beeren zuerst in feine Streifen. Dabei muss man sehr vorsichtig sein, denn die Chilis sind mindestens so scharf wie das Messer. Mittlerweile nutze ich einen Latexhandschuh, um die Chilis festzuhalten und damit zu hantieren.
Die klein geschnittenen Früchte kommen dann zusammen mit Knoblauch in einen Topf mit gut einem Viertelliter Weisswein und etwa einem Viertelliter Olivenöl.
Das ganze wird dann vorsichtigt erhizt und zum Kochen gebracht. Die Chilisuppe soll dann auf kleiner Flamme köcheln und nach und nach verdampft der Wein. So wie die Menge Wein abnimmt, gebe ich zusätzliches Öl dazu, so dass die Chilis immer bedeckt bleiben.
Ideal wäre, wenn am Ende außer dem Öl fast keine Flüssigkeit vorhanden wäre. Das ist mir diesmal nicht optimal gelungen. Ich siebe dann die Chilis ab und lasse das Öl in einer möglichst schlanken hohen Glaskanne stehen, damit sich das Öl vom wässrigen Sud absetzen bzw. trennen kann.
Da das Öl sehr scharf ist, sollte sehr sauber gearbeitet werden, sonst ist nach der Aktion die halbe Küche verschärft!
Das reine Öl, ohne wässrige Anteile, hält sich bei mir in einer dunklen Flasche bis etwa ein Jahr.
Zusammen mit etwa 100 Gramm Lemon Drops habe ich die Chilis zu scharfem Öl verarbeitet. Dazu schneide ich die Beeren zuerst in feine Streifen. Dabei muss man sehr vorsichtig sein, denn die Chilis sind mindestens so scharf wie das Messer. Mittlerweile nutze ich einen Latexhandschuh, um die Chilis festzuhalten und damit zu hantieren.
![]() |
| Hier muss noch nachgegossen werden |
Das ganze wird dann vorsichtigt erhizt und zum Kochen gebracht. Die Chilisuppe soll dann auf kleiner Flamme köcheln und nach und nach verdampft der Wein. So wie die Menge Wein abnimmt, gebe ich zusätzliches Öl dazu, so dass die Chilis immer bedeckt bleiben.
Ideal wäre, wenn am Ende außer dem Öl fast keine Flüssigkeit vorhanden wäre. Das ist mir diesmal nicht optimal gelungen. Ich siebe dann die Chilis ab und lasse das Öl in einer möglichst schlanken hohen Glaskanne stehen, damit sich das Öl vom wässrigen Sud absetzen bzw. trennen kann.
Da das Öl sehr scharf ist, sollte sehr sauber gearbeitet werden, sonst ist nach der Aktion die halbe Küche verschärft!
Das reine Öl, ohne wässrige Anteile, hält sich bei mir in einer dunklen Flasche bis etwa ein Jahr.
05.09.2010
Erste Jalapeño Ernte 2010
Bei dem feuchten Wetter vor vierzehn Tagen hatte ich mich zu einer ersten Ernte entschlossen und alle roten und etwa die Hälfte der grünen Jalapenos gepflückt. Die Pflanzen treiben weiter schön aus und haben inzwischen neue Blüten angesetzt. Mit viel Glück und einem schönen Herbst gibt das auch noch eine Portion Früchte.
Geerntet habe ich 48 Beeren mit 548 Gramm.
Diese erste Runde habe ich nach bewährter Methode in Essig eingekocht. Als erster Schritt werden die Chili in ca 2-3 mm breite Streifen geschnitten und gesalzen.
Und dann geht es weiter wie hier bereits in meinem Blog beschrieben. Diesmal habe ich auch noch Silberzwiebeln und Maiskölbchen dazu gemischt. Das habe ich bereits letztes Jahr ausprobiert und war begeistert, weil die Zugaben die Schärfe annehmen.
Geerntet habe ich 48 Beeren mit 548 Gramm.
Diese erste Runde habe ich nach bewährter Methode in Essig eingekocht. Als erster Schritt werden die Chili in ca 2-3 mm breite Streifen geschnitten und gesalzen.
Und dann geht es weiter wie hier bereits in meinem Blog beschrieben. Diesmal habe ich auch noch Silberzwiebeln und Maiskölbchen dazu gemischt. Das habe ich bereits letztes Jahr ausprobiert und war begeistert, weil die Zugaben die Schärfe annehmen.
09.10.2009
Jalapeños-Chilis sauer einlegen
Ausgangspunkt war für mich die Anleitung auf pepperworld zum sauren Einlegen von Chilis und die Erfahrungen meiner Schwiegermutter mit dem Einkochen.
In der ersten Runde habe ich ca. 280 gr Jalapeños verarbeitet. Das war eine Mischung aus etwa ein Drittel von den schärferen early Jalapeños und der Rest die milden TAM Jalapeño.
280 gr Jalapeños
150 ml Gurkenessig
150 ml weißer Balsamico
300 ml Wasser
1 Teelöffel brauner Zucker
1 Zwiebel
1 Tüte Gurkengewürz
4 Knoblauchzehen
Zu Beginn habe ich die Jalapeños in 2-3 mm breite Ringe geschnitten und eingesalzen, dadurch sollen sie den Essigsud besser aufnehmen. Natürlich kommen dafür nur einwandfreie Beeren in Frage! Etwa eine halbe Stunde später habe ich den Essigsud inkl. Zwiebel (1/4 Ringe) und Gurkengewürz aufgesetzt und kurz aufkochen lassen.
In der Schüssel mit den Jalapeños hat sich etwas salzige und scharfe Flüssigkeit abgesetzt. Diese habe ich zum Sud dazugegeben und probiert, ob das Ganze noch nicht zu salzig wird.
Anschließend habe ich die Jalapeños in kleine Gläser (125 - 250 ml) geschichtet und jeweils 1/2 Koblauchzehe hinzugegeben.
Die Gläser habe ich dann fast bis zum Rand mit dem Gurkensud aufgefüllt und veschlossen. Die Menge an Sud war mehr als ausreichend.
Zum Sterilisieren und dem eigentlichen Einkochen kamen die Gläser dann in einen Dampfkochtopf. 6 Minuten, ab Betriebstemperatur haben ausgereicht - die Chilis waren nicht zu weich und die Gläser hatten nach dem Abkühlen (auf den Kopf stellen) deutlich den Deckel angezogen.
Etwa vier Wochen später habe ich das erste Glas getestet - köstlich! Die Schärfe der milden und schärferen Jalapeños hat sich gut gemischt.
Inzwischen mische ich unter die Jalapeños bis zu etwa der Hälfte der Menge klein geschnittene Essiggürkchen, Silberzwiebeln und teilweise auch Maiskölbchen. Die Zugaben nehmen mit der Zeit die Schärfe an und ergänzen den Geschmack der Jalapeños gut. Außerdem ergeben sich so mehr Gläser und damit auch mehr Spaß beim Öffnen oder Verschenken.
Aktuell ersetze ich bis zu einem Drittel der Jalapeños durch Lemon Drops. Das Lemonaroma dieser Beeren rundet den Geschmack wunderbar ab und erhöht die Schärfe etwas. Sehr empfehlenswert.
In der ersten Runde habe ich ca. 280 gr Jalapeños verarbeitet. Das war eine Mischung aus etwa ein Drittel von den schärferen early Jalapeños und der Rest die milden TAM Jalapeño.
Zutaten für das Rezept
280 gr Jalapeños
150 ml Gurkenessig
150 ml weißer Balsamico
300 ml Wasser
1 Teelöffel brauner Zucker
1 Zwiebel
1 Tüte Gurkengewürz
4 Knoblauchzehen
Zubereitung
Zu Beginn habe ich die Jalapeños in 2-3 mm breite Ringe geschnitten und eingesalzen, dadurch sollen sie den Essigsud besser aufnehmen. Natürlich kommen dafür nur einwandfreie Beeren in Frage! Etwa eine halbe Stunde später habe ich den Essigsud inkl. Zwiebel (1/4 Ringe) und Gurkengewürz aufgesetzt und kurz aufkochen lassen.
In der Schüssel mit den Jalapeños hat sich etwas salzige und scharfe Flüssigkeit abgesetzt. Diese habe ich zum Sud dazugegeben und probiert, ob das Ganze noch nicht zu salzig wird.
Anschließend habe ich die Jalapeños in kleine Gläser (125 - 250 ml) geschichtet und jeweils 1/2 Koblauchzehe hinzugegeben.
Die Gläser habe ich dann fast bis zum Rand mit dem Gurkensud aufgefüllt und veschlossen. Die Menge an Sud war mehr als ausreichend.
Zum Sterilisieren und dem eigentlichen Einkochen kamen die Gläser dann in einen Dampfkochtopf. 6 Minuten, ab Betriebstemperatur haben ausgereicht - die Chilis waren nicht zu weich und die Gläser hatten nach dem Abkühlen (auf den Kopf stellen) deutlich den Deckel angezogen.
Ergänzungen 2011
Inzwischen mische ich unter die Jalapeños bis zu etwa der Hälfte der Menge klein geschnittene Essiggürkchen, Silberzwiebeln und teilweise auch Maiskölbchen. Die Zugaben nehmen mit der Zeit die Schärfe an und ergänzen den Geschmack der Jalapeños gut. Außerdem ergeben sich so mehr Gläser und damit auch mehr Spaß beim Öffnen oder Verschenken.
Aktuell ersetze ich bis zu einem Drittel der Jalapeños durch Lemon Drops. Das Lemonaroma dieser Beeren rundet den Geschmack wunderbar ab und erhöht die Schärfe etwas. Sehr empfehlenswert.
Abonnieren
Posts (Atom)






















